Notfallapotheke

Es ist sehr hilfreich eine kleine Notfallapotheke für Ihre Kaninchen im Haus zu haben. Eine solche Apotheke ersetzt jedoch in keinem Fall den Besuch beim Tierarzt! Sie kann jedoch Hilfsmittel enthalten, die bei kleinen Zipperlein unterstützend wirken. Medikamente helfen dabei, Ihr Kaninchen für die Fahrt zu stabilisieren bzw. die Zeit bis zur nächsten Sprechstunde zu überbrücken. Ist Ihr Kaninchen aber bereits apathisch oder hat es sichtbar starke Schmerzen, muss umgehend ein Tierarzt oder eine Tierklinik aufgesucht werden.

Folgende Hilfsmittel empfehlen sich zur Unterstützung bei Erkrankungen:

Für Notfälle

  • Entblähende Medikamente wie z. B. Sab Simplex, Colosan
  • Wärmequelle (auch für die Transportbox geeignet) wie z.B. Snuggle Safe oder Wärmflasche mit Hülle
  • Kühlakku zur Kühlung der Transportbox an heißen Tagen
  • Päppelfutter wie z.B. Rodicare, Steppenlemminge (mit geeigneter Päppelspritze)
  • Wunddesinfektionsmittel, z. B. Octenisept Spray, Betaisodona Lösung
  • Spritzen ohne Nadeln zum Eingeben von Medikamenten
  • Pinzette


Als "Hausapotheke"

  • Leinsamen zum leichteren Abgang von Haaren im Magen-Darm-Trakt (z.B. bei Köttelketten siehe *link Köttelkunde*)
  • Getrocknete Heidelbeeren bei beginnendem oder leichtem Matschkot *link Köttelkunde*
  • Fenchel-Anis-Kümmel Tee bei leichten Magen-Darm-Beschwerden (verdünnt und lauwarm geben)
  • Beruhigende Augentropfen, z. B. Euphrasia Augentropfen
  • Mittel zum Aufbau der Darmflora, z. B. ProPre-Bac
  • Kotröhrchen zum Sammeln für den Tierarzt


Auch die Telefonnummern von Tierarzt und Tierklinik sollten Sie immer zur Hand haben. So kann man im Notfall ruhig bleiben und muss nicht erst suchen, wen man am besten anrufen kann.

Bitte unternehmen Sie zum Wohle Ihres Kaninchens keine Selbstmedikation.
Kontaktieren Sie zeitnah Ihren Tierarzt, wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Tier erkrankt ist!

 

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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 10.01.2016 um 22:33.