Ernährung

Kaninchen haben einen Stopfmagen bzw. -darm. Sie müssen kontinuierlich fressen, damit sie Kot absetzen können. Ihr Darm bewegt sich im Gegensatz zu unserem nur geringfügig. Deswegen sind Kaninchen auf das Nachschieben des Futterbreis durch Fressen angewiesen. So nehmen sie über den Tag verteilt viele kleine Mahlzeiten zu sich.

Damit unsere Kaninchen auch Tag und Nacht fressen können und ihre Verdauung in Schwung halten, sollte ihnen immer rohfaserreiches Futter wie Wiese und/oder Heu zur Verfügung stehen. 

Vor allem der Rohfaseranteil des Futters beeinflusst die Darmtätigkeit. Bei einer geringen Rohfaseraufnahme bewegt sich der Futterbrei nur langsam durch den Darm. Dies kann zu Verdauungsschwierigkeiten oder schlimmstenfalls zum Erliegen der Darmtätigkeit führen, was beim Kaninchen schnell lebensbedrohlich werden kann.

Nicht nur die Verdauung selbst profitiert von einer rohfaserreichen Ernährung. Auch eine optimale Zahnabnutzung wird gewährleistet. Kaninchenzähne wachsen ein Leben lang und nutzen sich durch die Mahlbewegungen beim Zerkauen von Grünfutter/Frischfutter und Heu sowie beim Nagen an Ästen ab.

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Die Grundregeln:

  • Frische Gräser, Kräuter und Blätter sowie ungespritzte Zweige dürfen (nach Gewöhnung) unbegrenzt zur freien Verfügung stehen.
  • Ergänzt wird die Ernährung durch Gemüse und Obst.
  • Hochwertiges Heu sollte rund um die Uhr angeboten werden.
  • Die Kaninchen brauchen täglich frisches Wasser!
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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 03.06.2015 um 23:54.